Einführung

 

Was bedeutet Sportentwicklung?

Mit der Erarbeitung des Sport(stätten)entwicklungskonzeptes im Jahre 2009 wurde ein Prozess gestartet, der die Sportentwicklung in Lippstadt intensiviert. Die Betrachtung aller Freisportanlagen unter dem Aspekt einer vertretbaren und gerechten Förderung der Unterhaltung, der Neubewertung der Förderung der vereinseigenen Sportanlagen, die umfangreichen neuen Sportförderrichtlinien und letztlich auch die Bedarfsanalysen und Planungen zum Bau einer Zweifachsporthalle anstelle einer Einfachsporthalle an der neuen Gesamtschule sowie der Neubau einer Dreifachsporthalle mit Tribüne anstelle einer alten Einfachsporthalle am Evangelischen Gymnasium sind weitere Schritte der Sportentwicklung unserer Stadt.

 

Im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung haben die Koordinierungsstelle Sport und der Arbeitsbereich Sportsoziologie des Departments Sport und Gesundheit der Universität Paderborn nun ein Konzept erarbeitet, die Sportentwicklung im Rahmen eines partizipativen Prozesses (Beteiligungsprozesses) zu definieren. In mehreren, aufeinander abgestimmten Schritten werden unterschiedliche Verfahren, wie z.B. Analysen, Sportkonferenzen oder Arbeitskreise, miteinander kombiniert, um am Ende des ca. zwei Jahre dauernden Prozesses ein „Sportentwicklungskonzept zu beschließen, das definiert, wie die Stadtentwicklung unter Berücksichtigung des Themas „Sport und Bewegung“ zukünftig stattfinden soll. Durch die Einbeziehung von wissenschaftlicher Expertise erhofft sich die Stadt einen neutralen, aber insbesondere auch innovativen Ansatz zur Ermittlung des Sport- und Bewegungsverhaltens und -bedarfes der Bevölkerung. 

 

Warum wird der Prozess der Sportentwicklungsplanung durchgeführt?

Die Sportentwicklungsplanung ist für Lippstadt wichtig, weil …

  • der Sport in jeglicher Form (informell-, kommerziell-, Vereins-, Schul-, Gesundheits- und Betriebssport) ganzheitlich betrachtet wird,
  • die Bürgerinnen und Bürger sowie die institutionellen Akteure des Sports aktiv die Sportentwicklung mitgestalten können,
  • durch die Kooperation mit einer Universität und die Einbeziehung von Forschung und Lehre einerseits innovative Ansätze gewährleistet werden und andererseits mit einem großen Sportverein der Bezug zur Praxis nicht verloren geht.